Machthungrige Kuba vertieft Vertrauen auf chinesische Solartechnik
KI-Zusammenfassung
Kuba baut seine Abhängigkeit von chinesischer Solartechnologie aus, da das landesweite Stromnetz durch wiederkehrende Blackouts und chronischen Brennstoffmangel an seine Grenzen stößt. Die Regierung in Havanna hat in den letzten zwölf Monaten Photovoltaik-Komponenten im Wert von 180 Millionen US-Dollar aus der Volksrepublik importiert, was 65 Prozent des gesamten Solarinvestitionsvolumens entspricht. Die chinesischen Lieferungen konzentrieren sich auf Inselgrößen von 10-50 Megawatt und umfassen sowohl Silizium-Zellen als auch Wechselrichter von Herstellern wie LONGi und Sungrow. Die kubanische Energiebehörde Union Eléctrica rechnet damit, dass bis Ende 2024 zusätzliche 700 Megawatt Solarkapazität installiert werden müssen, um die Defizite auszugleichen, die durch das Ausbleiben venezolanischer Öllieferungen entstanden sind.