Maersk-Chef warnt vor verschärften Kriegsfolgen für globale Schifffahrt
KI-Zusammenfassung
Maersk-Chef Vincent Clerc hat vor einer Eskalation der Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die globale Schifffahrt gewarnt. Der Konzern rechnet mit zusätzlichen Kosten von rund 500 Millionen Dollar pro Monat, solange der Ölpreis bei etwa 100 Dollar pro Barrel bleibe. Clerc sagte in einem CNBC-Interview, diese Kosten ließen sich nicht allein durch interne Einsparungen auffangen und müssten an die Kunden weitergegeben werden. Die Unsicherheit um die Straße von Hormus treibe die Energiekosten nach oben und könne die Inflation weiter anheizen. Der Maersk-Chef äußerte zudem Sorge, dass die Preissteigerungen letztlich die Nachfrage der Endverbraucher dämpfen und sich in der zweiten Jahreshälfte als schwächere Auftragslage in der Lieferkette niederschlagen könnten. Die Reederei legte am Donnerstag ihre Quartalszahlen vor.
