Magyars Regierung startet Vermögensrückgewinnung gegen das Orban-System
KI-Zusammenfassung
Ungarns neuer Premier Peter Magyar und seine Tisza-Partei beginnen mit der „Vermögensrückgewinnung", einem zentralen Wahlkampfversprechen: Gelder und Vermögenswerte, die unter Viktor Orbans Herrschaft in zweifelhafter Weise an Oligarchen, Parteifreunde, Strohmänner oder an die Familie des Ex-Premiers flossen, sollen dem Staat zurückgeholt und die unrechtmäßigen Profiteure juristisch zur Rechenschaft gezogen werden. Im Wahlkampf bezifferte Magyar die mutmaßlich unrechtmäßig veruntreuten Summen auf rund 60 Milliarden Euro; inzwischen kursieren Schätzungen bis zum Dreifachen dieser Zahl. Für viele Beobachter wird der Erfolg oder Misserfolg dieser Operation die politische Zukunft Magyars und seiner Partei entscheidend beeinflussen. In der Bevölkerung sind die Beträge mit Bildern dekadenten Luxus des Orban-Systems verknüpft — Luxusvillen, Privatjets und Jachten, während Orbans Partei Fidesz ein großes Umfeld aus Unternehmern, Journalisten und Akademikern jahrelang aus öffentlichen Geldern ausgehalten hatte.