Massachusetts verpflichtet Rechenzentren zu sauberer Eigenstromversorgung
KI-Zusammenfassung
Massachusetts ist der jüngste US-Bundesstaat, der Rechenzentren an den Netzstrompreis koppelt: Eine Verfügung von Gouverneurin Maura Healey verlangt von Anlagen mit mehr als 25 Megawatt Spitzenlast, dass sie ihren Strom selbst beschaffen und die sauberen Energiestandards des Staates einhalten. Idealerweise erzeugen die Betreiber den Strom direkt vor Ort; andernfalls müssen sie den Bau neuer Erzeugungsanlagen in der Nähe finanzieren oder in einen Fonds zum Schutz der Stromkunden einzahlen. Die Anforderung ist weniger streng, als sie klingt: Bis 2030 müssen nur 40 Prozent des Stroms aus anerkannten Quellen wie Wind, Solar und Wasserkraft stammen — ein Anteil, der über die Jahre steigt. Zudem will Healey Kommunen anweisen, Geheimhaltungsvereinbarungen zu vermeiden, und setzt die Bewilligung einer erst im vergangenen Monat eingeführten Umsatzsteuerbefreiung für Rechenzentren aus. Massachusetts ist damit innerhalb von drei Monaten der dritte Staat, der den Ausbau bremst; im August hatte Texas' Gouverneur Greg Abbott neue Regeln für Rechenzentren angekündigt — ein markanter Wendepunkt, nachdem die Branche zuvor noch mit Subventionen um Standorte konkurriert hatte.