Microsoft kauft 650.000 Tonnen CO₂-Entnahmezertifikate bei BioCirc
KI-Zusammenfassung
Microsoft hat bei dem Start-up BioCirc 650.000 Tonnen CO₂-Entnahmezertifikate erworben, obwohl Berichte aus dem vergangenen Monat von einer Unterbrechung solcher Käufe sprachen. BioCirc bestätigte gegenüber TechCrunch, dass die Vereinbarung im Mai unterzeichnet wurde — Wochen nach den Berichten über einen angeblichen Stopp. Microsofts Nachhaltigkeitschefin Melanie Nakagawa wies eine Einstellung des Programms zurück und sprach lediglich von Anpassungen des Tempos. Das Unternehmen dominiert mit über 90 Prozent Marktanteil den Markt für CO₂-Entnahme und entscheidet damit maßgeblich über das Überleben junger Anbieter. Die fünf Biogasanlagen von BioCirc gewinnen aus landwirtschaftlichen Abfällen Methan und Kohlendioxid; das CO₂ wird in einem unterseeischen Reservoir gespeichert. Die Nachhaltigkeitsziele von Microsoft geraten jedoch zunehmend unter Druck: Für seine Texaner Rechenzentren baut das Unternehmen mit Chevron und Engine No. 1 ein Gaskraftwerk mit bis zu fünf Gigawatt Leistung, dessen Emissionen den BioCirc-Deal bei Weitem übersteigen dürften.
