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Finanzenneutral07. Mai 2026

Monaco verhängt Millionenstrafe gegen UBS wegen Geldwäsche-Mängeln

Handelsblatt Finanzenstatus-monaco

KI-Zusammenfassung

Die monegassische Finanzaufsicht hat die Schweizer Großbank UBS wegen schwerer Mängel in der Geldwäsche-Prävention mit einer Millionenstrafe belegt. Der UBS-Niederlassung im Fürstentum werden eine zu knappe personelle Ausstattung, Defizite bei der Prüfung der Herkunft von Kundenvermögen sowie verspätete Meldungen verdächtiger Transaktionen vorgeworfen. Besonders gravierend wog ein Fall, in dem eine Verdachtsmeldung erst 253 Tage nach einer auffälligen Transaktion erfolgte: Ein im September 2022 eingelöster Scheck über 200.000 Euro mit ungewöhnlicher Rücküberweisung wurde erst im Juni 2023 gemeldet. Monaco strebt den Abbau seines Status als Geldwäsche-Risikostaat an, der internationale Investoren abschrecken kann.

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