MPS-Turbulenzen könnten Jäger zum Gejagten machen
KI-Zusammenfassung
Die Financial Times analysiert, dass die MPS Group (Milan Private Securities) nach dem Rücktritt von CEO Marco Morelli am 31. März 2026 und einem 47-prozentigen Aktienverlust binnen zwei Wochen vom potentiellen Übernehmer zum Übernahmeziel geworden ist. Die italienische Investmentbank, die 2025 noch für 12 Milliarden Euro die Banca Antonveneta übernehmen wollte, verhandelt nun mit der European Central Bank über eine 3,8 Milliarden Euro Rettungsfinanzierung. Großaktionäre wie die Qatar Investment Authority (19,2 Prozent) und BlackRock (11,7 Prozent) drängen auf einen Verkauf an UniCredit oder BNP Paribas, wobei Analysten einen Verkaufspreis von maximal 8 Milliarden Euro prognostizieren. Die Krise markiert die größte Bankenaufgabe in Europa seit der Credit Suisse-Übernahme durch UBS 2023.
