Neue EU-Methanverordnung birgt Risiko einer Energiekrise
KI-Zusammenfassung
Die Europäische Union hat eine neue Verordnung zur Reduzierung von Methanemissionen in der Energiewirtschaft verabschiedet. Die Regelung verpflichtet Importeure, die Methanintensität ihrer Lieferketten zu dokumentieren und zu reduzieren. Kritiker warnen, dass die Anforderungen kurzfristig zu Versorgungsengpässen führen könnten, da viele Lieferländer die nötige Infrastruktur zur Messung und Reduzierung noch nicht aufgebaut haben. Die EU deckt derzeit rund 90 Prozent ihres Gasbedarfs durch Importe, vor allem aus Norwegen, Algerien, den USA und Russland — letzteres mittlerweile weitgehend durch LNG aus Katar und den USA ersetzt. Die Verordnung ist Teil des europäischen Klimaziels, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken.
