Nikkei 225 übersteigt erstmals 62.000 Punkte — Asien-Börsen ignorieren Trumps Iran-Drohungen
KI-Zusammenfassung
Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg am Donnerstag um mehr als fünf Prozent und durchbrach erstmals die Marke von 62.000 Punkten, während die asiatisch-pazifischen Märkte trotz neuer Spannungen im Nahen Osten zulegten. Der Aufschwung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump mit einer Verschärfung der Militäroffensive gegen den Iran drohte, sollte Teheran kein Friedensabkommen unterzeichnen. Dennoch deuteten Berichte auf ein sich abzeichnendes Abkommen zwischen Washington und Teheran hin. Der Nikkei wurde von Gewinnen in Basismaterialien, Technologie und Finanzwerten getragen; Schwergewicht Softbank legte über 13 Prozent zu. Der australische S&P/ASX 200 stieg um 0,9 Prozent, der Hang Seng in Hongkong um 1,47 Prozent. Dagegen drehte der südkoreanische Kospi ins Minus und fiel um 0,68 Prozent. In den USA hatten der S&P 500 und der Nasdaq Composite am Vortag mit 7.365,12 bzw. 25.838,94 Punkten neue Rekordstände erreicht. Die Ölpreise blieben mit West Texas Intermediate bei 95,95 Dollar pro Barrel weiterhin hoch.
