Ölpreise steigen nach Trump-Drohung gegen Iran – Angst vor Eskalation am Hormus
KI-Zusammenfassung
Die Ölpreise zogen am Montag deutlich an, nachdem US-Präsident Donald Trump den Iran in einem Truth-Social-Posting gewarnt hatte: "Für Iran tickt die Uhr." Die Juli-Kontrakte für Brent-Öl stiegen um 1,98 Prozent auf 111,42 Dollar je Barrel, die US-Sorte WTI für Juni legte um 2,43 Prozent auf 107,98 Dollar zu – den höchsten Stand des Monats. Trump signalisierte, dass die festgefahrene Friedensverhandlung zwischen Washington und Teheran sowie die anhaltende Blockade der Straße von Hormus zu einem Wiederaufflammen bewaffneter Konflikte führen könnten. Teheran hält die Meerenge, durch die zuvor fast ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasversorgung floss, weitgehend gesperrt; die US-Regierung blockiert zugleich iranische Häfen. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte, dass die globalen Öllagerbestände mit Rekordtempo schrumpfen; die Schweizer Großbank UBS prognostizierte, dass die Vorräte bei gleichbleibender Nachfrage bis Ende Mai mit 7,6 Milliarden Barrel nahe historischer Tiefstände fallen könnten.
