Ölpreise steigen: Netanyahu und Trump verschärfen Rhetorik im Iran-Konflikt
KI-Zusammenfassung
Die Ölpreise sind am Montag deutlich gestiegen, nachdem der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in einem Interview für CBS "60 Minutes" erklärt hatte, der Konflikt mit dem Iran sei "nicht vorbei". Netanyahu forderte die Entfernung angereicherten Urans, die Zerstörung von Anreicherungsanlagen und die Eliminierung iranischer Proxys sowie ballistischer Raketenprogramme. US-Präsident Donald Trump wies unterdessen ein iranisches Gegenangebot zur Beendigung des Krieges als "total inakzeptabel" zurück. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) für Juni stieg um 3,08 Prozent auf 95,42 Dollar pro Barrel, der internationale Benchmark Brent für Juli legte um 3,16 Prozent auf 104,49 Dollar zu. Analysten der Citigroup sehen die Risiken für die Ölpreise weiter nach oben gerichtet, da der Iran über erhebliche Kontrolle über die Wiedereröffnung der strategischen Straße von Hormus verfügt und eine vollständige oder zeitnahe Einigung unsicher bleibe.
