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Technologienegative29. Apr. 2026

OpenAI in Kanada-Schießerei verwickelt: Sicherheitsteam ignoriert Warnungen

Ars Technicaopenai-prevented

KI-Zusammenfassung

Sieben Klagen, am Mittwoch in Kalifornien eingereicht, werfen OpenAI vor, einen der tödlichsten Massenschießereien in der kanadischen Geschichte hätte verhindern können. Mehr als acht Monate vor der Tat hatte das interne Sicherheitsteam von OpenAI ein ChatGPT-Konto, das später dem Täter zugeordnet wurde, als glaubwürdige Bedrohung mit Schusswaffengewalt eingestuft. Nach internen Richtlinien hätte OpenAI in solchen Fällen die Polizei informieren müssen — die bereits eine Akte über den Täter führte und zuvor Waffen aus dessen Wohnung beschlagnahmt hatte. Laut Whistleblowern, die gegenüber dem "Wall Street Journal" ausgesagt haben, entschied das Unternehmen jedoch, die Privatsphäre des Nutzers und das Risiko einer Polizeikontaktierung höher zu gewichten. OpenAI deaktivierte lediglich das Konto und wies den Täter anschließend an, sich mit einer neuen E-Mail-Adresse erneut anzumelden.

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