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Finanzenneutralvor 2 Std

Opfer des Sparkassen-Coups in Gelsenkirchen erhalten erste Gegenstände zurück

Handelsblatt Finanzenzehntausend-gegenstände

KI-Zusammenfassung

Die Staatsanwaltschaft Essen hat einen Teil der rund 100.000 Gegenstände aus dem verwüsteten Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen freigegeben, die die Täter bei dem spektakulären Einbruch nach Weihnachten 2025 zurückgelassen hatten. Die bislang unbekannten Täter hatten alle Sicherheitssysteme überwunden, sich mit einem Kernbohrer Zutritt verschafft und fast alle 3.100 Schließfächer aufgebrochen. Nun koordiniert die Sparkasse Gelsenkirchen unter Führung von Vorstandschef Michael Klotz die Rückgabe von Dokumenten und einigen Wertgegenständen an die Geschädigten. Herausgegeben werden können nur Gegenstände mit eindeutiger Zuordnung, etwa Urkunden mit Namen oder Uhren mit gravierten Seriennummern. Für die Rückführung weiterer Wertgegenstände sind detaillierte Inventarlisten der Opfer nötig. Klotz bezeichnete den Prozess als "gigantisches Puzzle", bei dem Sorgfalt und Sicherheit Vorrang haben.

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