Paramount-Chef Ellisons Plan für 30 Filme pro Jahr stößt auf Skepsis
KI-Zusammenfassung
Paramount-Chef David Ellison hat auf der Branchenmesse CinemaCon erneut angekündigt, künftig jährlich 30 Filme in die Kinos zu bringen — ein Ziel, das in der modernen Filmgeschichte noch kein Studio erreicht hat. Der Plan setzt die geplante Fusion mit Warner Bros. Discovery voraus, deren Aktionäre ihn in der Vorwoche gebilligt haben; danach sollten beide Studios je 15 Produktionen jährlich liefern. Kino-Betreiber und Analysten äußern sich jedoch skeptisch. Paul Dergarabedian von Comscore erklärte, die meisten Verleiher brächten durchschnittlich nur zehn bis 15 breit angelegte Veröffentlichungen pro Jahr heraus. Unklar ist zudem, ob alle 30 Filme als Wide Releases in mindestens 1.500 Kinos starten oder wie viele Blockbuster darunter sein sollen. Experten verweisen darauf, dass Fusionen typischerweise zu Stellenabbau und Kosteneinsparungen führen — was oft weniger, nicht mehr Produktionen bedeutet.
