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Pawlikowskis "Vaterland" im Cannes-Wettbewerb: Thomas und Erika Mann auf fiktivem Roadtrip

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Der polnische Regisseur Paweł Pawlikowski kehrt mit "Vaterland" ins Wettbewerbsprogramm von Cannes zurück, zehn Jahre nachdem er 2018 für "Cold War" den Preis für die beste Regie gewann. Der Film inszeniert eine fiktive Autoreise des Schriftstellers Thomas Mann (Hanns Zischler) und seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) von Frankfurt nach Weimar im Jahr 1949. Die Konstellation greift historische Motive auf: Thomas Mann war nach 1933 ins Exil gegangen und galt als führende Stimme des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, unter anderem durch seine BBC-Radioreihe "Deutsche Hörer!". Die inszenierte Rückkehr in ein geteiltes Deutschland bildet den Rahmen für Pawlikowskis erneute Auseinandersetzung mit der Frühphase des Kalten Krieges.

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