Powell bleibt Fed-Gouverneur – Warshs Kurswechsel droht ohne Blockade
KI-Zusammenfassung
Der designierte Fed-Chef Kevin Warsh wird voraussichtlich im kommenden Monat vom Senat bestätigt, während der scheidende Vorsitzende Jerome Powell als stimmberechtigtes Mitglied im Rat der Gouverneure verbleibt – eine Entscheidung ohne nennenswerte Präzedenz in der Geschichte der US-Notenbank. Powell betonte auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe keine Absicht, als "Schatten-Chef" zu agieren, und wolle die Unabhängigkeit der Fed gegenüber politischen Angriffen der Trump-Administration wahren. Das Konzept eines Schatten-Chefs war ursprünglich von Finanzminister Scott Bessent im Oktober 2024 als Privatmann vorgeschlagen worden, um Powells Einfluss vorzeitig zu untergraben. Warsh und Powell wurden beide von Donald Trump ernannt, bevor der Präsident sich von Powell abwandte. Powell signalisierte Warsh ausdrücklich, dass er keine "höhenprofilige Dissidenz" plane, sondern die geldpolitische Unabhängigkeit der Notenbank gegenüber dem Kongress schützen wolle.
