Private-Equity-Zweitmarkt boomt auf 260 Milliarden Dollar Volumen
KI-Zusammenfassung
Große Investoren wie der singapurische Staatsfonds GIC, die Harvard-Stiftung und die niederländische Pensionskasse ABP haben jüngst Anteile ihrer Private-Equity-Portfolios auf dem Zweitmarkt veräußert. Käufer wie Blackstone sichern sich dabei Beteiligungen mit Abschlag, während Verkäufer früher über Liquidität verfügen, ohne auf die reguläre Laufzeit zu warten. Das Transaktionsvolumen auf dem Secondaries-Markt belief sich laut Investmentbank Lazard in den zwölf Monaten bis Ende Juni 2026 auf 260 Milliarden Dollar und hat sich damit seit 2021 verdoppelt. Gut die Hälfte entfällt auf sogenannte LP-geführte Transaktionen, bei denen Investoren ihre Portfolioanteile weiterverkaufen. Der Boom entsteht, weil Ausschüttungen derzeit rar sind und Investoren Liquidität benötigen; gleichzeitig werben Secondaries-Fonds mit Renditen von bis zu 18 Prozent, die klassische Buy-out-Fonds teils übertreffen.