Raiffeisen Bank International strebt Übernahme der Addiko Bank an
KI-Zusammenfassung
Die Raiffeisen Bank International (RBI) rechnet mit der Freigabe ihrer Angebotsunterlagen für die Addiko-Übernahme bis spätestens 19. Mai durch die österreichische Übernahmekommission. RBI-Chef Johann Strobl bestätigte am Dienstag ein freiwilliges Übernahmeangebot von 23,05 Euro je Aktie, was das Institut mit etwa 450 Millionen Euro bewertet; eine Annahmequote von 75 Prozent ist Voraussetzung für den Erfolg. Die Addiko-Gruppe, spezialisiert auf Konsumenten sowie kleine und mittlere Unternehmen in Mittel- und Südosteuropa, ist an der Wiener Börse gelistet und unterhält Tochterbanken in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro. RBI will zur viertgrößten Bank in Kroatien aufsteigen und in den slowenischen Markt zurückkehren, während vier Balkan-Töchter an die serbische Alta Group weiterverkauft werden sollen, der knapp 30 Prozent der Addiko-Anteile zugerechnet werden.
