Rekordzahl Amerikaner wandert aus — politische Gründe dominieren
KI-Zusammenfassung
Die USA erlebten 2025 erstmals seit mindestens 50 Jahren eine negative Nettomigration, bei der mehr Menschen das Land verließen als einwanderten. Laut Brookings Institution betrug die freiwillige Auswanderung zwischen 210.000 und 405.000 Menschen. Das Unternehmen Expatsi veranstaltete am 9. und 10. Mai in San Diego seine zweite "Move Abroad Con" mit rund 600 Teilnehmern, doppelt so viel wie 2025. Eine Umfrage unter 218 Besuchern ergab: 89% nannten politische Gründe für ihre Auswanderungsabsicht, 73% suchten Abenteuer, 57% wollten Geld sparen. Die durchschnittliche monatliche Zielbudget liegt bei 3.856 Dollar; zwei Drittel wollen innerhalb von zwei Jahren ausreisen. Zu den Motiven zählen unter anderem restriktive Politik in Fragen der reproduktiven Rechte.
