Richterin Brinkema verzichtet auf Zerschlagung von Googles Werbegeschäft
KI-Zusammenfassung
Bundesrichterin Leonie M. Brinkema vom Eastern District of Virginia hat entschieden, dass Google seine Werbetechnologie-Sparte behalten darf, obwohl das Gericht den Konzern zuvor für schuldig befunden hatte, mit seinem Adtech-Geschäft eine illegale Monopolsstellung aufgebaut zu haben. Statt einer Zwangssprengung muss Google seine Geschäftspraktiken so anpassen, dass Mitbewerber begünstigt werden — Details dazu nannte die Verfügung nach Angaben der New York Times nicht. Die vollständige schriftliche Entscheidung bleibt 14 Tage unter Verschluss, damit die Beteiligten Schwärzungen vornehmen können. Damit setzt sich ein Muster fort: Im September 2025 hatte bereits Richter Amit Mehta im parallel laufenden Suchmaschinen-Verfahren Pläne des Justizministeriums zur Abspaltung von Chrome und Android abgelehnt, stattdessen aber verbotene Exklusivvereinbarungen bei Standardplatzierungen und eine Datenweitergabe an Konkurrenten angeordnet — ein Urteil, gegen das Google derzeit Berufung einlegt. Das Justizministerium hatte in zwei Verfahren, eingereicht 2020 (Suche) und 2023 (Werbetechnologie), eine Zerschlagung des Werbegeschäfts des Konzerns angestrebt.