Robinhoods Börsenfonds für Privatunternehmen lockt über 150.000 Kleinanleger an die NYSE
KI-Zusammenfassung
Robinhood-CEO Vlad Tenev bewirbt den erfolgreichen Start des im März eingeführten Ventures Fund I, der Kleinanlegern über eine an der New Yorker Börse (NYSE) gelistete Fondsstruktur Zugang zu privaten Technologieunternehmen wie Stripe, Oura, Databricks und OpenAI verschafft. Mehr als 150.000 Privatanleger beteiligten sich an dem Börsengang des Fonds, den Tenev als „demokratisiert“ bezeichnete. Der Fonds konzentriert sich auf sogenannte „Frontier Companies“ — Tenevs Begriff für Unternehmen, die traditionelle Einhorn-Definitionen mit Bewertungen in den hohen hunderten Milliarden Dollar sprengen und möglicherweise vor einem Börsengang Billionenbewertungen erreichen. Zu den jüngsten Zugängen gehören neben OpenAI auch Mercor, Ramp, Airwallex und Boom. Tenev beschreibt das Modell als börsennotiertes Venture-Capital-Unternehmen mit täglicher Liquidität, ohne Akkreditierungsanforderungen und ohne Carried Interest — lediglich eine wettbewerbsfähige Verwaltungsgebühr. Der Fonds baut auf Robinhoods ursprünglichem Geschäftsmodell provisionsfreier Trades auf und soll den nächsten Schritt bei der Öffnung privater Märkte für Privatanleger markieren.
