Ryanair-Chef O'Leary warnt vor Pleiten europäischer Airlines bei hohen Kerosinpreisen
KI-Zusammenfassung
Ryanair-Chef Michael O'Leary hat vor einem möglichen Wellenbankrott europäischer Fluggesellschaften gewarnt, falls der Kerosinpreis über den Sommer hoch bleibt. Der Preis für Jet A-1 sei seit der Blockade der Straße von Hormuz nach Kriegsbeginn im Nahen Osten am 28. Februar von 80 auf 150 Dollar je Barrel gestiegen, sagte O'Leary dem CNBC-Sender Ben Boulos auf einer Konferenz der Norges Bank Investment Management in Oslo. Ryanair sei durch Hedgegeschäfte geschützt, bei denen 80 Prozent des Treibstoffbedarfs abgedeckt seien, und werde keine Preiserhöhungen oder Zuschläge verlangen. Für Konkurrenten ohne entsprechende Absicherung prophezeite O'Leary bei anhaltend hohen Preisen in den Monaten Juli bis September "echte Pleiten". Langfristig könne dies Ryanair zugutekommen, räumte er ein.
