Seagate-Aktie bricht ein — CEO warnt vor zu langen Fabrikbau-Zeiten für KI-Chips
KI-Zusammenfassung
Die Aktie des Speicherchip-Herstellers Seagate fiel am Montag um mehr als acht Prozent und führte einen branchenweiten Verkauf an. Anlass waren Äußerungen von CEO Dave Mosley auf einer JPMorgan-Konferenz, wonach der Bau neuer Fabriken oder die Aufstellung zusätzlicher Maschinen „zu lange dauern“ würde, um der durch den KI-Ausbau explodierenden Nachfrage gerecht zu werden. Auch die Titel von Micron, SanDisk und Western Digital büßten zwischen fünf und sieben Prozent ein. Mosley betonte die „sehr langen Vorlaufzeiten“ bei der Chipproduktion und die Notwendigkeit, Kunden eine Planungssicherheit von vier bis fünf Quartalen zu bieten — die Nachfrage liege jedoch „deutlich höher“. Die CME Group kündigte unterdessen einen neuen Terminmarkt für Halbleiter an.
