SEC will Pflicht zu vierteljährlichen Quartalsberichten abschaffen
KI-Zusammenfassung
Die US-Börsenaufsicht SEC hat einen Regelentwurf vorgelegt, der börsennotierten Unternehmen erlauben würde, die vierteljährlichen Berichte in Form der 10-Q abzuschaffen. An deren Stelle würde ein halbjährlicher Bericht auf einem neuen Formular 10-S treten; die jährliche Berichtspflicht bleibt bestehen. SEC-Vorsitzender Paul Atkins begründete den Schritt mit der "Starre" der bestehenden Regeln, die Unternehmen und Anleger daran hindere, die für ihre Geschäftsbedürfnisse optimale Berichtsfrequenz selbst zu bestimmen. Präsident Donald Trump hatte eine solche Änderung seit langem gefordert und argumentiert, die Quartalspflicht fördere Kurzfristdenken und lenke Führungskräfte von der langfristigen Strategie ab. Kritiker warnen vor eingeschränkter Transparenz und Benachteiligung privater Anleger, die stärker als institutionelle Investoren auf öffentliche Unterlagen angewiesen seien. Der Vorschlag geht nun in eine 60-tägige öffentliche Kommentarfrist und kann anschließend mit Mehrheitsbeschluss der SEC verabschiedet werden.
