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Politikneutral19. Mai 2026

Social-Media-Verbot für Minderjährige laut Experten Symbolpolitik ohne Evidenz

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KI-Zusammenfassung

Auf der Berliner Digitalkonferenz re:publica haben Wissenschaftler und Jugendvertreter ein geplantes Social-Media-Verbot für Minderjährige als wissenschaftlich nicht haltbar und politisch kontraproduktiv kritisiert. Emilia, 17-jährige Jugendgemeinderätin und Abiturientin, bezeichnete das Vorhaben als "impulsive Aktion", die Versäumnisse der vergangenen Jahre überspiele. Hannes-Vincent Krause, Psychologe am Weizenbaum-Institut, erklärte, der Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzungszeit und psychischer Gesundheit sei statistisch genauso gering wie der zwischen Kartoffelkonsum und mentaler Gesundheit. Ein Diskussionspapier des Instituts führt an, dass es keine wissenschaftlichen Belege für konsistente, starke negative Effekte gebe. Kritiker werfen der Politik vor, durch das Verbot Jugendliche aus Entscheidungsprozessen auszuschließen statt sie medienkompetent zu schulen.

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