Spirit Airlines stellt Betrieb ein – Rettungsversuch der Trump-Regierung scheitert
KI-Zusammenfassung
Spirit Airlines hat in der Nacht zum Samstag den Flugbetrieb eingestellt und damit ein 30-jähriges Kapitel Billigfluggeschichte beendet. Die Fluggesellschaft beförderte allein am Tag vor der Insolvenz noch mehr als 50.000 Passagiere, darunter Erstflieger wie der 45-jährige Techniker Jeremiah Burton, der für rund 500 Dollar ein Ticket von Baltimore nach New Orleans gebucht hatte. Ein in letzter Minute vorgelegter Rettungsplan der US-Regierung unter Präsident Trump scheiterte am Widerstand der Spirit-Anleihegläubiger: Das Angebot sah staatliche Hilfen von bis zu 500 Millionen Dollar vor, hätte der Regierung aber Vorrang vor anderen Gläubigern und einen Anteil von bis zu 90 Prozent an der Airline eingeräumt. Handelsminister Howard Lutnick teilte Spirit-Chef Dave Davis telefonisch mit, dass keine Einigung erzielt werden konnte. Internationale Verbindungen hatte die Airline bereits am Donnerstag gestrichen, um Passagiere, Maschinen und Crews nicht im Ausland stranden zu lassen.
