Standard Chartered streicht über 15 Prozent der Konzernfunktionen bis 2030
KI-Zusammenfassung
Standard Chartered will bis 2030 mehr als 15 Prozent der Stellen in Konzernfunktionen streichen und gleichzeitig höhere Rentabilitätsziele anpeilen. Ausgehend von rund 82.000 Beschäftigten, davon etwa 52.000 in unterstützenden Bereichen wie Personalwesen, Unternehmenskommunikation und Lieferkettenmanagement, entfallen die Kürzungen auf den Verwaltungsapparat. CEO Bill Winters verfolgt damit das Ziel, das Einkommen pro Mitarbeiter bis 2028 um rund 20 Prozent zu steigern. Die Eigenkapitalrendite soll 2028 bei 15 Prozent und 2030 bei etwa 18 Prozent liegen. Jefferies-Analyst Joseph Dickerson bezeichnete die Ziele als "konservativ angesetzt" und bestätigte seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 2.250 Pfund. Die Aktien in London notierten zuletzt bei 1.921,50 Pfund, die Papiere in Hongkong legten um mehr als 2 Prozent zu. Die Bank hatte zuletzt einen überraschenden Gewinnsprung von 17 Prozent verzeichnet, dafür aber 190 Millionen Dollar Rückstellungen für Verluste im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt gebildet.
