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Technologieneutral08. Sept. 2026

Stromimporte in Deutschland sinken um 8,7 Prozent, Exporte wachsen um 14,9 Prozent

Heise Onlinestromimporte-stark

KI-Zusammenfassung

Nach dem außergewöhnlich windarmen Frühjahr 2025 hat der Anteil der Windkraft am deutschen Strommix deutlich zugelegt und der Importüberschuss ist geschrumpft, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg die Stromerzeugung um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die erneuerbaren Energien legten um 6,5 Prozent zu, die konventionelle Erzeugung um 1,7 Prozent, wodurch der Anteil der Erneuerbaren am Inlandsstrom leicht auf 59,1 Prozent stieg. Die importierte Strommenge ging um 8,7 Prozent zurück, während der Export um 14,9 Prozent wuchs; an der Spitze der Energieträger rangiert weiterhin die Windkraft vor Kohle, Photovoltaik und Erdgas. Die Windstromerzeugung kletterte um 12,3 Prozent auf 67,7 Milliarden Kilowattstunden, ein Wert, der angesichts des windarmen ersten Quartals 2025 im langfristigen Vergleich nur durchschnittlich ist, wie die Statistikbehörde betont. Zugleich wachsen Photovoltaik und Erdgas, die Kohlestrommenge ging nur leicht um 0,5 Prozent zurück – konventionelle Energieträger verlieren aber wie in den Vorjahren weiterhin Marktanteile gegenüber den Erneuerbaren.

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