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Geopolitikneutralvor 4 Std

Syriens Neutralität im Iran-Krieg macht Land zum Energie-Knotenpunkt

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KI-Zusammenfassung

Die Übergangsregierung in Syrien, die Ende 2024 den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad stürzte, nutzt die bewusste Neutralität im Iran-Krieg strategisch aus. Nachdem Teheran im Februar 2026 die Straße von Hormus blockierte — durch die der Großteil des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird — bringt sich Syrien als alternative Transportroute ins Spiel. Anfang April öffneten Syrien und der Irak ihren Grenzübergang wieder, damit irakische Öltanker über syrisches Gebiet Mittelmeerhäfen erreichen können. Ein geleaktes Papier des US-Sondergesandten Tom Barrack, das Mitte April bekannt wurde, skizziert eine "Landbrücke durch Syrien" mit neuen Pipelines für Öl und Gas aus den Golfstaaten und dem Irak nach Europa. Die neue Führung aus Rebellen und sunnitischen Islamisten hat sich vom Iran und seinen Verbündeten wie der Hisbollah distanziert und positioniert das zerstörte Land damit als möglichen Gewinner des Konflikts.

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