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Törnbergs Studie: Soziale Medien strukturell auf Eskalation angelegt
Ars Technicasocial-media
KI-Zusammenfassung
Petter Törnberg von der Universität Amsterdam hat in einer neuen PLoS-ONE-Studie die Struktur sozialer Medien analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass partielle Echokammern, Aufmerksamkeitsungleichheit und die Verstärkung extremer Stimmen nicht durch Algorithmen oder Nutzerverhalten verursacht werden, sondern in der Architektur selbst verankert sind. Er kombinierte agentenbasierte Modellierung mit großen Sprachmodellen, um KI-gestützte Nutzerpersonas zu simulieren. Törnberg hält herkömmliche Plattforminterventionen für wirkungslos; eine grundlegende Neugestaltung sei erforderlich, um die toxischen Dynamiken zu durchbrechen.
