Transformation zur grünen Stahlproduktion kommt nur schleppend voran
KI-Zusammenfassung
Die deutsche Stahlindustrie hat Milliarden in die Klimawende investiert, doch grüner Stahl findet kaum Abnehmer und die Politik liefert keine tragfähigen Antworten. Die Stahl-Holding Saar baut in Dillingen für fünf Milliarden Euro neue Anlagen, unterstützt mit 2,6 Milliarden Euro Fördergeldern von Bund und Land; ab 2029 soll dort mit Erdgas und später Wasserstoff produziert werden. ArcelorMittal hat Fördergelder für den Umbau deutscher Werke abgelehnt, Thyssenkrupp AG zögert ebenfalls und sucht einen Käufer für die Stahlsparte. Die Salzgitter AG, am weitesten vorangeschritten, verschiebt den kompletten Umstieg auf grüne Produktion von 2033 auf 2035. Alle Unternehmen kritisieren den subventionierten Industriestrompreis der Bundesregierung als unzureichend.
