Trotz Ermittlungen: Krach hält an Berliner SPD-Spitzenkandidatur fest
KI-Zusammenfassung
Der Berliner SPD-Landeschef Steffen Krach hält trotz der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover an seiner Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September fest. Bei Durchsuchungen am Mittwoch waren seine Berliner Privatwohnung sowie Büros in Berlin und Hannover betroffen; die Behörde nannte keine Details, Krach spricht von möglicher Bestechlichkeit in einem Vergabeverfahren um ein früheres Krankenhaus in Lehrte. In der Sache räumte er ein, dass ein Bieter der Berliner SPD Ende Dezember 2025, während des laufenden Verfahrens, 9.900 Euro überwiesen hatte. Er habe erst am 7. Januar davon erfahren, die Annahme untersagt und die Rücküberweisung am 9. Januar veranlasst; dem rbb liegen Belege dafür vor. Zuvor hatte er sich ausdrücklich „inhaltlichen“ Gründen für diesen Bieter eingesetzt, während des Vergabeverfahrens aber nach eigenen Angaben keinen Kontakt zum Firmeninhaber gehabt.