Trump-Zölle: Branchen kämpfen ein Jahr später mit Nachwirkungen
KI-Zusammenfassung
Am 2. April 2025 kündigte US-Präsident Donald Trump im Weißen Rosenhain landesweite Zölle und eine 10-prozentige Basisabgabe auf nicht genannte Länder an. Ein Jahr später zeigt sich, dass 80 bis 85 Prozent der Mehrkosten von US-Unternehmen oder Konsumenten getragen wurden, wie Venky Ramesh von AlixPartners erklärt. Obwohl der Oberste Gerichtshof am 20. Februar 2026 die landesspezifischen „reziproken“ Zölle für verfassungswidrig erklärte, erließ Trump kurz darauf eine neue globale Zollrate von 10 Prozent, die später auf 15 Prozent erhöht wurde. Große Einzelhändler wie Walmart überstanden die Turbulenzen weitgehend unbeschadet, während kleinere Unternehmen erhebliche Belastungen erlitten. Die Gesamtimporte in die USA stiegen 2025 dennoch gegenüber dem Vorjahr, da Unternehmen Lagerbestände vorgezogen haben. Die langfristige Folge ist eine kulturelle Verschiebung: US-Konzerne priorisieren nun Lieferketten-Diversifizierung und verhalten sich weniger impulsiv bei politischen Veränderungen.
