UN-Kommission: Russland verschleppt ukrainische Kinder systematisch
KI-Zusammenfassung
Die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine legte im März 2026 Ergebnisse vor, die systematische Deportationen und Zwangsumsiedlungen ukrainischer Kinder nach Russland belegen. Der ukrainischen Regierung liegen gesicherte Daten zu 20.570 Kindern vor, doch Maksym Maksymow von der Selenskyj-Initiative "Bring Kids Back UA" geht von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Russische Angaben aus dem Jahr 2023, wonach 744.000 ukrainische Kinder "aufgenommen" wurden, und die Meldung von 46.000 erteilten russischen Pässen an ukrainische Kinder stützen diese Einschätzung. Die Kommission stuft die Vorgänge als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein; die gezielte Verzögerung von Rückführungen wird als gesondertes Verbrechen gewertet. Der fehlende Zugang zu russisch besetzten Gebieten erschwert die Identifizierung und Lokalisierung der Betroffenen.
