UniCredit-Chef Orcel hält Übernahme der Commerzbank für unwahrscheinlich
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Andrea Orcel, Vorstandschef der italienischen UniCredit, hat gegenüber CNBC eingeräumt, dass eine vollständige Kontrolle über die Commerzbank nicht das wahrscheinlichste Szenario ist. Dennoch begann am Dienstag das freiwillige Übernahmeangebot, das UniCredits Beteiligung über die regulatorisch relevante Schwelle von 30 Prozent heben soll; derzeit hält das Institut 28 Prozent. Die Aktionäre hatten zuvor die Ausgabe von 470 Millionen neuen Aktien für den Aktientausch genehmigt. Orcel betonte, dass eine Übernahme den Eigenkapitalgebern beider Banken sehr positive Renditen bieten würde. Das erste Quartal 2026 war mit einem Nettogewinn von 3,2 Milliarden Euro das beste in der Geschichte der UniCredit und übertraf die Analystenerwartungen deutlich.
