US-Justiz: Ransomware-Gruppe Karakurt nutzte russische Regierungsdatenbanken
KI-Zusammenfassung
Ein US-Gericht verurteilte den lettischen Hacker Deniss Zolotarjovs zu mehr als acht Jahren Haft wegen Erpressungsangriffen für die russische Ransomware-Gruppe Karakurt. Das US-Justizministerium erklärte, die Bande habe auf russische Regierungsdatenbanken und Verbindungen zur Strafverfolgung zurückgegriffen, um Opfer einzuschüchtern. Karakurt, deren Führung aus ehemaligen Köpfen der Akira- und Conti-Gruppen besteht und die von der US-Finanzbehörde sanktioniert wurde, erpresste über 54 Unternehmen und erzielte mindestens 15 Millionen Dollar Lösegeld. Die Bande bestach nach Darstellung des Ministeriums russische Beamte, um Steuern zu hinterziehen und Mitglieder vom Wehrdienst zu befreien. Die Anklage verstärkt den Vorwurf, dass die russische Regierung Cyberkriminelle schützt und Russland als sicheren Rückzugsort für derartige Gruppen dient. Das russische Außenministerium reagierte nicht auf Anfragen von TechCrunch.
