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Finanzennegative20. Mai 2026

US-Justizministerium klagt vier chinesische Containerhersteller wegen Preisabsprachen an

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KI-Zusammenfassung

Das US-Justizministerium hat vier chinesische Containerhersteller wegen einer jahrelangen Preisabsprache angeklagt. China International Marine Containers (CIMC), Singamas Container Holdings, Shanghai Universal Logistics Equipment und CXIC Group Containers sollen von November 2019 bis Anfang 2024 die Produktion künstlich gedrosselt haben, um Preise in die Höhe zu treiben. Die Absprache verdoppelte laut Ministerium die Preise für Standardcontainer zwischen 2019 und 2021 und verhundertfachte die Gewinne der Hersteller während der Pandemie. Die Unternehmen kontrollieren gemeinsam 95 Prozent der weltweiten Produktion ungekühlter Standardcontainer. Sieben Führungskräfte wurden ebenfalls angeklagt, darunter der Marketingdirektor von Singamas, der im April in Frankreich festgenommen wurde und nun auf seine Auslieferung in die Vereinigten Staaten wartet. Die Anklage wurde im Januar beim Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien erhoben und am Dienstag veröffentlicht. Die Aktien von CIMC und Singamas fielen am Mittwoch um 1,5 beziehungsweise 1,6 Prozent.

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