US-Repräsentantenhaus streicht Pestizid-Schutzklausel für Bayer aus Farm Bill
KI-Zusammenfassung
Das US-Repräsentantenhaus hat am Donnerstag mit 280 zu 142 Stimmen eine umstrittene Pestizid-Schutzklausel aus dem Farm Bill entfernt, die Hersteller vor Klagen wegen fehlender Warnhinweise geschützt hätte. Die von der republikanischen Abgeordneten Anna Paulina Luna eingebrachte Änderung fand bipartisan Unterstützung, nachdem MAHA-Aktivisten und Gesetzgeber die Regelung als "Haftungsschirm" für Bayer kritisiert hatten. Die Bestimmung sollte den deutschen Pharmakonzern und andere Hersteller vor Klagen schützen, die sein Glyphosat-haltiges Herbizid Roundup mit Krebs in Verbindung bringen. Die Demokratin Chellie Pingree warf den Befürwortern vor, Chemiekonzern-Gewinne über die Gesundheit der Amerikaner zu stellen. Die US-Umweltbehörde EPA stuft Glyphosat nicht als krebserregend ein, doch die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation klassifizierte den Stoff 2015 als "wahrscheinlich krebserregend". Der eigentliche Farm Bill wurde anschließend mit 224 zu 200 Stimmen verabschiedet.
