VAE-Verlassen lässt OPEC orientierungslos — Fed-Entscheidung und Bankenergebnisse stehen an
KI-Zusammenfassung
Der überraschende Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC überschattet die Märkte, während zugleich eine Reihe weiterer Ereignisse auf Investoren zukommt. Energieminister Suhail Al Mazrouei begründete den Schritt mit dem Ziel, die Förderkapazität bis 2027 auf fünf Millionen Barrel täglich auszubauen. Die Ölpreise bewegten sich kaum, asiatische und europäische Aktienmärkte zeigten sich verhalten. Die europäische Bankenberichtssaison brachte überraschende Ergebnisse: UBS steigerte den Quartalsgewinn um 80 Prozent auf drei Milliarden Dollar, Santanders Nettogewinn sprang um 60 Prozent, auch die Deutsche Bank übertraf Erwartungen. Airbus enttäuschte hingegen; CEO Guillaume Faury warnte vor einer "langen und nicht-linearen Krise" infolge des Iran-Konflikts. Ryanair-Chef Michael O'Leary äußerte, europäische Fluggesellschaften könnten scheitern, falls die Kerosinpreise nicht sinken. In den USA steht die letzte Zinsentscheidung von Fed-Chef Jerome Powell an; das Senatsbankenausschuss soll Kevin Warshs Nominierung für das Amt des Fed-Vorsitzenden an den Senat weiterleiten.
