Versicherer fürchten Kriegsausschlüsse bei Nahost-Schäden — trotz Trumps Dementi
KI-Zusammenfassung
Für Unternehmen im Nahen Osten hängt die Deckung von Schäden an einem einzigen Wort: "Krieg". Die meisten Firmen haben Versicherungen gegen Terrorismus und Sabotage abgeschlossen, deutlich weniger haben expliziten Kriegsschutz. Die Unterscheidung entscheidet über erstattete oder abgelehnte Schadensfälle. Nach Angaben des Versicherungsmaklers Marsh haben sich die meisten Unternehmen in der Region auf Terrorismus- und Sabotage-Deckung beschränkt, ohne Kriegsrisiken einzubeziehen. David Kinzel, Leiter für politische Risiken bei Aon, erklärt die Lücke mit gewachsener Selbstzufriedenheit: Langjährige Betreiber hätten sich an die relative Stabilität gewöhnt und die Eskalationsgeschwindigkeit geopolitischer Risiken unterschätzt. Allein in der Straße von Hormus wurden laut Al-Jazeera unter Berufung auf Kpler-Daten seit Konfliktbeginn bis Mitte April 22 Schiffe angegriffen.
