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VR Plus Altmark verkauft Warengeschäft — kein Stützungsfall nötig

Handelsblatt Finanzenlaut-bankvorstand

KI-Zusammenfassung

Die angeschlagene Genossenschaftsbank VR Plus Altmark-Wendland kann ihr Warengeschäft verkaufen und damit ohne Hilfe der Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) aus eigener Kraft bestehen. Die Anteilseigner stimmten am Montagabend mit einfacher Mehrheit dem Verkauf der Sparte „Team" zu, die Agrarmärkte und Tankstellen umfasst. Bankvorstand Thorsten Briest bestätigte, dass keine Stützung erforderlich sei. Die Sparte mit fast 800 Beschäftigten schreibt seit längerem rote Zahlen und belastet die gesamte Bank. Im vergangenen Jahr erzielte das Institut nach vorläufigen Zahlen einen Verlust von 8,5 Millionen Euro, der durch Auflösung von Rücklagen in Höhe von 9,5 Millionen Euro in einen bilanziellen Gewinn von einer Million Euro umgewandelt werden konnte. Der Verkauf war unter den Eigentümern umstritten.

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