VW-Gewinn bricht um 14 Prozent ein – Blume kündigt weitere Kostensenkungen an
KI-Zusammenfassung
Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal 2026 einen um 14,3 Prozent gesunkenen Betriebsgewinn von 2,5 Milliarden Euro verzeichnet – deutlich unter den Analystenerwartungen von knapp 4 Milliarden Euro. Der Umsatz ging um 2,5 Prozent auf 75,66 Milliarden Euro zurück. Konzernchef Oliver Blume verwies auf Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren und den verschärften Wettbewerb durch chinesische Hersteller. Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte, die geplanten Kostensenkungen reichten angesichts der Marktentwicklung nicht aus; das Unternehmen müsse sein Geschäftsmodell grundlegend transformieren. Volkswagen strebt bis Ende des Jahrzehnts den Abbau von rund 50.000 Stellen in Deutschland an. Die Aktie notierte am Donnerstag rund zwei Prozent im Minus und hat seit Jahresbeginn mehr als 18 Prozent an Wert verloren.
