WHO-Generaldirektor beruhigt nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
KI-Zusammenfassung
Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, der drei Tote gefordert hatte, hat WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in einem Brief an die Bevölkerung Teneriffas vom 9. Mai 2026 Entwarnung gegeben. Das Schiff legte im Hafen von Granadilla an; 147 Passagiere und Crewmitglieder wurden in ihre Heimatländer — darunter Deutschland, Frankreich und Australien — zurückgebracht. Roman Wölfel, Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr, erklärte gegenüber der DW, Hantaviren seien zwar von Mensch zu Mensch übertragbar, erforderten aber wesentlich engeren Kontakt als SARS-CoV-2. Das Virus ist seit 1993 bekannt; das Hantavirus-Lungensyndrom (HPS) als schwere Verlaufsform ist medizinisch gut eingeordnet. Im Gegensatz zur COVID-19-Pandemie 2019/20 bestand bei Hantaviren keine Unkenntnis über Erreger und Übertragungswege.
