Wie Miles Davis und John Coltrane den Modern Jazz prägten
KI-Zusammenfassung
Der Financial-Times-Kritiker Mike Hobart analysiert das kreative Zusammenspiel von Miles Davis und John Coltrane als Wendepunkt in der Geschichte des Modern Jazz. Die Zusammenarbeit der beiden Musiker in den späten 1950er Jahren, insbesondere auf dem Album "Kind of Blue" (1959), revolutionierte die harmonische Struktur des Genres durch den Einsatz von Modalität statt komplexer Akkordfolgen. Hobart verfolgt die künstlerische Entwicklung beider Musiker: Davis' Suche nach klanglicher Reduktion und Coltranes zunehmend spirituell geprägte Improvisationstechnik, die in Werken wie "A Love Supreme" (1965) gipfelte. Der Artikel betont, dass deren musikalischer Dialog nicht nur individuelle Karrieren formte, sondern auch Schule machte für Generationen späterer Jazzmusiker und die Grenzen zwischen Jazz und anderer improvisierter Musik aufweichte.
