Zahl der Streubomben-Opfer laut Nichtregierungsorganisationen verdreifacht
KI-Zusammenfassung
Im vergangenen Jahr sind laut einer Erhebung von Nichtregierungsorganisationen 1.063 Menschen durch Streubomben getötet oder verletzt worden — dreimal so viele wie 2024. Besonders stark betroffen ist die Ukraine, wo russische Streubombenangriffe die Zahl der Opfer massiv in die Höhe getrieben haben. Die Ergebnisse stammen aus dem aktuellen "Cluster Munition Monitor", der jährlich die weltweiten Opferzahlen, Einsätze und Räumungsfortschritte bei Streumunition erfasst. Streubomben zerstreuen beim Einsatz zahlreiche kleine Bomben über große Flächen; nicht explodierende Sprengsätze bleiben über Jahrzehnte als latente Gefahr für Zivilisten im Boden liegen. Der starke Anstieg der Opferzahlen unterstreicht die wachsende Verbreitung von Streumunition in aktuellen Konflikten.