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Gesellschaftneutral21. Mai 2026

Zahl tibetischer Flüchtlinge in Indien bricht drastisch ein

Deutsche Welletibetischen-exilregierung

KI-Zusammenfassung

Die Zahl der Tibet, die über den Himalaja nach Indien und Nepal fliehen, ist dramatisch eingebrochen und entzieht der Außenwelt unabhängige Einblicke in die Region. Während zwischen 1995 und 1999 mehr als 12.000 Tibeter ins Exil gelangten, wurden zwischen 2020 und 2025 laut der tibetischen Exilregierung in Dharamsala nur noch 81 Flüchtlinge registriert. Jahrzehntelang hatten Exilanten aus erster Hand über politische Restriktionen, kulturellen Druck und die Unterdrückung der Religionsfreiheit unter chinesischer Herrschaft berichtet. Lobsang, ein 2010 geflohener Tibeter, erklärte im DW-Interview, China habe seit 2008 seine Sicherheitsarchitektur grundlegend gewandelt: "Was wir jetzt sehen, ist ein Hightech-Überwachungsnetz, in dem jedes Dorf, jedes tibetische Kloster und jeder Haushalt überwacht wird." Ausländer benötigen für Reisen nach Tibet eine gesonderte behördliche Genehmigung; das normale China-Visum genügt nicht. Peking verbreitet derweil verstärkt eigene Narrative von Entwicklung und Stabilität in der Region.

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