Zoom kürzt bezahlte Elternzeit — steigende Gesundheitskosten belasten Arbeitgeber
KI-Zusammenfassung
Zoom Communications hat seine bezahlte Elternzeit reduziert: Gebärende Mitarbeiter erhalten nun 18 statt bisher 22 bis 24 Wochen, nicht gebärende Eltern zehn statt 16 Wochen. Das Unternehmen folgt damit einem breiteren Trend, bei dem Arbeitgeber großzügige Benefits angesichts zweistelliger Steigerungen bei den Gesundheitskosten kürzen. Rich Fuerstenberg, Senior Partner bei der Beratungsfirma Mercer, berichtet von vermehrten Anfragen von Unternehmen zur Anpassung von Elternzeitprogrammen, wenn diese über dem Marktstandard liegen. Shauna Bryngelson von Gallagher erklärt, dass viele Unternehmen ihre Programme mit den wachsenden staatlichen Elternzeitregelungen abstimmen, die zunehmend rund 12 Wochen bieten. Die meisten betroffenen Programme wurden in den vergangenen fünf bis zehn Jahren eingeführt und werden nun aufgrund von Erfahrungen mit Nutzung und Kosten überarbeitet.
