25 Jahre nach 9/11: Verschwörungserzählungen zum Anschlag halten sich hartnäckig
KI-Zusammenfassung
Am 11. September 2001 entführte das islamistische Terrornetzwerk Al-Kaida vier Passagierflugzeuge: Zwei rasten in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York City, eines in das Pentagon nahe Washington, das vierte stürzte in Pennsylvania ab, nachdem Passagiere die Attentäter aufgehalten hatten. Knapp 3000 Menschen starben. 25 Jahre später hält sich eine erhebliche Minderheit an Alternativerzählungen: Laut einer YouGov-Umfrage von 2023 glaubt jeder fünfte US-Amerikaner an eine Involvierung der US-Regierung. Geschichtswissenschaftler Claus Oberhauser beschreibt den Anschlag gegenüber dem BR-Faktenfuchs als Triggerpunkt für gesamtgesellschaftliche Debatten und bislang unbekannte Sicherheitsfragen. Der Verschwörungsforscher Daniel Jolley von der Universität Nottingham erklärt, solche Theorien entstünden typischerweise bei Ereignissen dieser Tragweite, weil Menschen schwer begreifen können, wie das mächtigste Land der Welt so überrumpelt werden konnte.