Aktionäre kritisieren Millionen-Abfindung für Vonovia-Ex-Chef Buch
KI-Zusammenfassung
Bei der Vonovia-Hauptversammlung in Bochum haben Aktionärsvertreter die Abfindung von knapp 5,8 Millionen Euro für den früheren Vorstandschef Rolf Buch scharf kritisiert. Buch hatte das Unternehmen vor Ablauf seines ursprünglichen Vertrags zum Jahresende 2025 verlassen, hinzu kommen weitere Zahlungen in Millionenhöhe. Daniel Vos von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger bezeichnete die Vertragskonditionen als grundsätzlich problematisch und warf dem Aufsichtsrat eine Governance-Schwäche vor: „Ist es wirklich angemessen, dass die Rolle einer einzelnen Person eine solche wirtschaftliche Dimension erreicht?" Hendrik Schmidt von der Fondsgesellschaft DWS äußerte sich ebenfalls kritisch. Aufsichtsratsvorsitzende Clara C. Streit verteidigte die Vereinbarungen als marktüblich und durch einen unabhängigen Vergütungsberater bestätigt.
