Geopolitikneutral18. Mai 2026
Asiatische Börsen brechen ein: Schwache China-Daten und Naher-Osten-Konflikt belasten
Handelsblatt Finanzenschwache-china
KI-Zusammenfassung
Die asiatischen Aktienmärkte sind am Montag deutlich gefallen. Auslöser waren enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China sowie die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten zwischen den USA, Israel und dem Iran. In Tokio gab der Nikkei-Index nach, in Shanghai ebenso. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen stieg auf 2,8 Prozent — den höchsten Stand seit Oktober 1996 — weil die Regierung neue Schulden zur Abfederung kriegsbedingter Energiekosten aufnehmen will. Zu den größten Verlierern in Tokio zählten die Marui Group mit minus 9,7 Prozent und die Mizuho Financial Group mit minus 7,5 Prozent. Nomura-Strategin Maki Sawada verwies auf die stockenden Waffenruheverhandlungen zwischen Washington und Teheran als weiteren Belastungsfaktor.
